Künstlerische Apps für Smartphones und Tablets benutzen auffällig oft eine abstrakte Formensprache. Als Beispiel dient hier das Werk Sablo des südafrikanischen Physikers Ernst Uys. In der App modelliert ein ‘zellulärer Automat’ die Bewegungen der einzelnen Körner in einem Sandhaufen auf einem gleichmäßigen Raster und zeigt damit, wie Komplexität in der Natur entsteht. Der Algorithmus befolgt das Abelsche Sandhaufenmodell (auch bekannt als Bak–Tang–Wiesenfeld Modell). Dieses App gewann 2014 den Sonderpreis “Art & Science” im AppArtAward des ZKM.

 

Figürliche Bildsprachen findet man dagegen etwa bei narrativen Computergames.
Wie bei Brettspielen findet man auch bei manchen Spiel-Apps eine abstrakte Spielanlage, zum Beispiel bei Monospace von Daniel Lutz.

 

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Written by Reinhard Storz