Für Mai 2016 ist ein E-Book mit Beiträgen von AutorInnen und KünstlerInnen vorgesehen. Das gewählte E-Book-Format für Tablets und Smartphones erlaubt die Einbindung von Animationen.

Authors / AutorInnen

Alexandra Adler ist Kuratorin und Koordinatorin der Ausstellungsprojekte am HeK (Haus der elektronischen Künste Basel). Sie studierte Angewandte Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg (DE) und an der Université Lumière Lyon 2 (FR). Sie war Teil des Moving Image Lab an der Leuphana Universität Lüneburg, das innovative Bewegtbildformate und Anwendungen erforschte. Berufliche Erfahrung sammelte sie bei der Galerie Kleindienst in Leipzig, bei ARTE G.E.I.E. und der Kunsthalle Basel. Neben „Digitale Abstraktionen“ kuratierte sie die Ausstellung „The Worlds They Wanted“ im HeK.

Paul Feigelfeld is currently the academic coordinator of the Digital Cultures Research Lab at the Centre for Digital Cultures at Leuphana University Lüneburg. He studied Cultural Studies and Computer Science at Humboldt University in Berlin. Between 2004 and 2011, he worked for German media theorist Friedrich Kittler and is currently part of the team of editors of his complete works as well as head of a think tank, which aims to create a hybrid edition of Kittler’s texts and program source code. From 2010 to 2013, he was a teacher and researcher at Humboldt’s Institute for Media Theories with Prof. Dr. Wolfgang Ernst. He is one of the editors of the newly founded open access web journal spheres, which focuses on post-media discourses, politics after networks, infrastructures, and ecologies. He is a member of the DFG junior research network Media Philology’s. Besides his academic work, he works as a writer, translator and editor in the fields of art, architecture, design, theory, and philosophy, with publications like 032c, frieze, Texte zur Kunst, e-flux, PIN-UP, or Modern Weekly China.

Eva Fischer ist Initiatorin und künstlerische Leiterin des sound:frame Festivals in Wien. Sie studierte Kunstgeschichte und Kulturmanagement in Graz, Utrecht (NL) und Wien. Während des Studiums arbeitete sie in der Museumspraxis als Kunstvermittlerin. Seit 2006 ist sie als freie Kuratorin und Visualistin tätig. 2007 initiierte sie das sound:frame Festival, das seither Ausstellungen, Performanceformate und Diskursprogramme im Rahmen audiovisueller Kunst und Kultur verschränkt und 2016 sein 10jähriges Bestehen feiert. Neben dem Festival kuratiert sie audiovisuelle Ausstellungen und Performancereihen und ist aktiver Part internationaler Kollaborationen. Sie hält regelmäßig internationale Gastvorträge an Universitäten, Fachhochschulen und Festivals. Seit 2011 lehrt sie im Fach Audiovisuelle Medien am IKM/ Institut für Kulturmanagement der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien. Seit 2014 ist sie als Dozentin im Fach Experimentelle Medien an der Fachhochschule in St. Pölten tätig. http://evafischerav.co

Sabine Himmelsbach ist Kunsthistorikerin und seit März 2012 Leiterin des Hauses für elektronische Künste in Basel.
Nach ihrer Mitarbeit bei verschiedenen Galerien in München und Wien war sie von 1996 bis 1999 als Projektleiterin für Ausstellungen und begleitende Symposien beim Steirischen Herbst in Graz tätig. 1999-2005 war Himmelsbach Leiterin der Ausstellungsabteilung des Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe. Sie hat dort als Kuratorin zahlreiche Ausstellungen und Begleitprogramme zu zeitgenössischen und medienkunstspezifischen Kunstthemen realisiert. Von 2005 bis 2011 war Sabine Himmelsbach Leiterin des Edith-Ruß-Haus für Medienkunst in Oldenburg. In den letzten Jahren hat Sabine Himmelsbach speziell zu den Themen neuer medialer Kulturformen und der Präsentation von Medienkunst publiziert. www.hek.ch

Esther Hunziker arbeitet als freischaffende Künstlerin im Bereich digitale Medien und als Mediengestalterin mit Schwerpunkt Webdesign und Internet. Sie studierte audiovisuelle Gestaltung an der SfG in Basel und ist seit 2011 Dozentin für digitale Medien am Institut Kunst an der HGK FHNW Basel. Vor ihrem Kunststudium lernte sie das Handwerk als Damenschneiderin und studierte Modedesign an der SfG in Basel. Sie gründete ein eigenes Modelabel, arbeitete als Screendesignerin, experimentierte mit der analogen Videoschnitttechnik und realisterte erste interaktive Erzählformen im digitalen Netz. Ihre aktuellen Arbeiten umfassen die Bereiche Video, Netart, interaktive Animationen und Bilderserien. Seit 1996 zahlreiche Ausstellungen und Festivals im In- und Ausland, sowie Atelieraufenthalte in Bratislava, Helsinki, Edinburgh, Chongqing und Berlin. www.ref17.net/hunziker

Rainer Kohlberger, geboren in Linz, Studies of Multi Media Art at University of Applied Sciences Salzburg, diploma ‘Kalkulierte Abstraktion’ (2003-07), lebt als freischaffender Videokünstler und Mediengestalter in Berlin. Seine algorithmisch erzeugten Bilder entwickelt er für Raum-Installationen, Filme und Live-Performances. Die von ihm verwendete reduktionistische Bildsprache bewegt sich zwischen einem spielerischen Umgang mit konkreten Formen und Noise-Ästhetik. Für seine Arbeit field erhielt er 2011 den ZKM App Art Award für künstlerische Innovation, 2013 den Crossing Europe Local Artist Award für humming, fast and slow.

Chus Martínez, geboren in Spanien, hat ihren Hintergrund in der Philosphie und Kunstgeschichte. Bevor sie die Leitung des Institut Kunst an der FHNW HGK übernahm, arbeitete sie als Chefkuratorin des Museo Del Barrio in New York. Sie leitete die kuratorische Abteilung der dOCUMENTA (13) und war Mitglied ihrer Agenten-Kerngruppe. Zuvor war sie Chefkuratorin am MACBA, Barcelona (2008–2011), Leiterin des Frankfurter Kunstvereins (2005–2008) und künstlerische Leiterin der Sala Rekalde, Bilbao (2002–2005). Chus Martínez doziert regelmässig und publiziert Katalogtexte und Kritiken, für das Artforum und zahlreiche andere internationale Zeitschriften.

Elisabeth Ritschard lebt und arbeitet in Basel. Nach ihrem Studium in Textildesign und der Freien Kunst in Basel leitete sie eine Textilwerkstatt für arbeitslose Schweizerinnen und Immigrantinnen. In dieser Zeit absolviert sie das Nachdiplomstudium zu Kunst, Design und Innovation an der Hochschule für Gestaltung und Kunst (HGK) in Basel, und einen Lehrgang für 3D-Visualisierung und Animation. Seit 2009 arbeitet Elisabeth Ritschard mit computergenerierten und animierten Ornamenten. Dabei werden der Entstehungsprozess wie auch die Ästhetik ihrer Ornamente von mathematischen Regelwerken und seriellen Verfahren bestimmt.

Britta Schroeder studierte Kunstgeschichte, Archäologie und italienischen Literatur. 2006 erschien ihre Promotion zum Thema «Konkrete Kunst. Mathematisches Kalkül und programmiertes Chaos», einem Grundlagenwerk zur Konkreten Kunst. Von 2005–2008 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Museum Haus Konstruktiv Zürich. Sie ist Autorin zahlreicher Aufsätze über moderne und zeitgenössische Kunst. 2012 erschien ihr Roman Zwölfender. Seit 2009 ist sie Lektorin und seit 2014 Redakteurin beim Fernsehsender  3sat.

Reinhard Storz Art and media historian, curator in the field of the New Media. Since 1995 publisher and curator of the net art platform Xcult.org. Teaches Art and Media History at the University of Art and Design Basel. Active in media publishing, focussing on New Media. Head of the research projects ‘netart – online and in the museum’ (2000/2001) and ‘owning online art – study for a netart-gallery‘ (2007-2010). Works as a curator of online projects with international artists and authors. Exhibitions / Festivals / Project presentations in Austria, Bosnia, China, Croatia, Germany, England, Japan, India, Italy, Switzerland.

Eva Wilson
Studium der Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft und Philosophie an der Freien Universität und Humboldt-Universität zu Berlin. 2004-2011 künstlerische Assistentin von Olaf Nicolai, 2008-2011 studentische Hilfskraft im Exzellenzcluster „Languages of Emotion“ im Projekt „Die Wirklichkeit bildlicher Affektdarstellungen“ (Leitung: Prof. Dr. Klaus Krüger). 2011-2013 Assistant Curator bei der Kunststiftung Thyssen-Bornemisza Art Contemporary (TBA21), Wien, und seit Juni 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kolleg-Forschergruppe BildEvidenz. 2014-2015 Direktorin des Schinkel Pavillons Berlin.
Forschungsschwerpunkte: Fotografie und Stereoskopie des 19. Jahrhunderts, frühe Computergraphik; Raum, Simulation und Virtualität 1850-1950; zeitgenössische Kunst und kuratorische Praxis

 

 

 

 

 

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