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Editorial

Beam me up ist eine Internet-Publikation mit kulturtheoretischen und naturwissenschaftlichen Essays und mit netzbasierten Kunstwerken. Die Beiträge befassen sich thematisch mit heutigen Raumkonzepten. Lesen Sie mehr dazu ...

Das Projekt Beam me up entwickelt seine Abhandlung zum Raumthema im zugleich  weltumspannenden wie raumnegierenden Medium Internet, dessen Technologie sich auf Kabelnetze und flache, gerahmte Bilddisplays stützt. So können auch die KünstlerInnen für ihren Projekt-Beitrag keine raumausgreifenden Installationen, Skulpturen und Architekturen entwerfen, sondern sind, wie die wissenschaftlichen AutorInnen, medial zurückgebunden an Texte, Töne und an den zentral-perspektivischen Bildraum. Welche erweiterten Möglichkeiten die KünstlerInnen im Netzmedium finden, werden wir im Verlauf unseres Projekts sehen. So bietet die Publikation Beam me up dem Publikum ein vielstimmiges plastisches Nachdenken im Medium eines immer noch jungen, vielen Menschen zugänglichen, globalen Kommunikationskanals.

Die Publikationsform eines Internet-Magazins mit eigens dafür produzierten Kunstbeiträgen ist bisher noch kaum bekannt.  Tatsächlich vereinigt unser Internet-Magazin alle Qualitäten der digitalen und vernetzten Medientechnologie. Dazu gehören die weltumspannende Teilnahme von AutorInnen - von China und Indien über Europa und Amerika -, der private Zugang am heimischen Computer für das Publikum und die Anwendung verschiedener Multimedia-Formate, die bei Beam me up je nach Beitrag an eine virtuelle Kunstausstellung, an einen Fernsehkanal oder an eine elektronische Zeitschrift denken lässt.

Für Beam me up arbeiten wir mit GastkuratorInnen zusammen. KunstexpertInnen aus verschiedenen Ländern und Kontinenten erhalten die Einladung, auf der Basis einer vordefinierten Honorarstruktur KünstlerInnen, NaturwissenschaftlerInnen und GeisteswissenschaftlerInnen mit Beiträgen zum Projektthema zu betrauen und kuratorisch zu betreuen. Durch ihre Mitarbeit erhoffen wir uns eine Öffnung des thematischen Diskurses, eine Erweiterung des internationalen Spektrums von Beitragenden und in der Folge auch eine Erweiterung der Projektöffentlichkeit.



Über die kommenden Monate hinweg wird das Beam me up Magazin regelmässig um neue Beiträge erweitert. Dabei haben die eingeladenen Autorinnen und Künstler die Möglichkeit, mit Hilfe der editorischen Tools unserer Datenbank ihre Beiträge selbst zu gestalten und zu verknüpfen. Weil die Materialfülle schnell anwachsen wird, laden wir in einer nächsten Phase unsere GastkuratorInnen dazu ein, eine limitierte Auswahl bestehender Beiträgen in der Form von subjektiven Kapiteln als Guided Tours zusammenzustellen. Dieses Angebot soll den Besucherinnen die Übersicht über Beam me up erleichtern.

Beam me up
ist eine neue Online-Produktion von xcult.org. Seit 1995 organisieren und kuratieren wir internetbasierte Kunst- & Textprojekte, welche sich mit Fragen unseres Realitätsverständnisses und unserer Mediennutzung auseinandersetzen.
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                                                                                  Reinhard Storz
kontakt:


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Chinesische Übersetzung des beam me up Konzepts.


Teilnehmerliste
CVs der Projekt-TeilnehmerInnen


Projekt-Kooperationen

- 'Beam me up' ist ein künstlerisches Forschungsprojekt im Forschungsprogramm des Institut Kunst | Hochschule für Gestaltung und Kunst | Fachhochschule Nordwestschweiz

- Beam me up' ist Teil des Kulturprogramms «Swiss Chinese Explorations» der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia." Mit inhaltlicher Unterstützung durch Marianne Burki, Zürich und Zhang Lansheng, Shanghai.

- Carlo Zanni's Projektbeitrag wird von beam me up gemeinsam produziert mit Multipistes A multi-stage cooperative arts project, Amsterdam.

- Jamie O'Shea's Beitrag wurde zusätzlich unterstützt durch das 'Eyebeam Art and Technology Center' New York, mit Hilfe bei der Programmierung durch Jeff Crouse.



Pressematerial



Im Fokus

Beam me up - Ausstellung und Projektpräsentationen, Besprechungen und Links