lg, DéSirée

hallo liebe leute

hier ein paar tipps für die Festtage, wenn man nach all dem Geschwafel und Gelaber und Kuchen und Fleischzeug die Nase voll hat und einfach mal eine Doku schauen möchte.

Diese 15 Dokus muss man gesehen haben

21. Dezember 2015von Annika Rieger Kategorien: Internet & Medien, Umwelt- & Klimaschutz quelle: Utopia News

Filme können mehr als nur unterhalten: Sie können aufrütteln, schockieren, erklären, sensibilisieren oder begeistern. Sie können Missstände aufdecken und uns dazu bewegen, unser Verhalten zu überdenken. Wir zeigen 15 besonders beeindruckende Dokus, die wirklich jeder gesehen haben sollte.

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We feed the world (2005), Plastik Planet (2010), Bottled Life (2012) (© allegrofilm, Neue Sentimental Film, DokLab GmbH)
We Feed The World (2005)

Eine der beeindruckendsten Dokus zum Thema Ernährung. Sie zeigt die Auswirkungen der Globalisierung auf die Nahrungsmittelproduktion. Obwohl der Film auf Ekeleffekte verzichtet, schnüren einem viele Szenen die Kehle zu. Es kommen Landwirte, Fischer, Transporteure und Fabrikinhaber zu Wort, welche die Folgen der industriellen Massenproduktion von Lebensmitteln ebenso anprangern wie die Billig-Mentalität der Verbraucher. Zum Trailer

Plastic Planet (2010)

Plastik ist billig, , leicht praktisch – und überall. Sogar in unserem Blut haben wir Plastik. Regisseur Werner Boote zeigt in diesem investigativen Dokumentarfilm, dass Plastik zu einer globalen Bedrohung geworden ist. Dieser Film hat entscheidend zur Sensibiliserung der Bevölkerung für das Thema Plastikvermeidung beigetragen. Zum Trailer

Bottled Life (2012)

Wie verwandelt man ein kostenloses Allgemeingut in Geld? Es gibt ein Unternehmen, welches das Rezept genau kennt: Nestlé. Die Doku „Bottled Life“ zeigt, wie der Konzern mit abgefülltem Trinkwasser Geschäfte auf Kosten der Armen macht und damit riesige Profite einfährt. Zum Trailer

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The True Cost (2015), 10 Milliarden (2015), Darwins Alptraum (2004) (© Untold Creative, Prokino, Arsenal Film)
The True Cost (2015)

Verschwiegene Konzerne, gigantischer Umsatz und unmenschliche Arbeitsbedingungen – dieser Film dokumentiert auf sehr beeindruckende Weise die Widersprüche und Schattenseiten der modernen Modeindustrie. Zum Trailer

10 Milliarden – wie werden wir alle satt? (2015)

Massentierhaltung, Pestizide, Zusatzstoffe, Gentechnik – all das haben wir satt. Aber können wir wirklich darauf verzichten, wenn bald 10 Milliarden Menschen die Erde bevölkern? Der neue Doumentarfilm von Valentin Thurn („Taste the Waste“) über die globale Nahrungsmittelversorgung stellt sich dieser unausweichlichen Frage – und macht Mut. Zum Trailer

Darwins Alptraum (2004)

Der in den 60er Jahren im ostafrikanischen Viktoriasee ausgesetzte Nilbarsch schaffte es innerhalb weniger Jahrzehnte, die lokalen Fischarten auszurotten – und wurde zum Exportschlager, der Bürgerkriege finanziert. Darwins Gesetz vom Überleben des Stärkeren wird hier auf die Beziehung zwischen Europäern und Afrikanern angewendet. „Darwins Alptraum“ gehört zu den „Klassikern“ der kapitalismuskritischen Filme. Zum Trailer

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Taste the Waste (2011), Die 4. Revolution (2008), More then Honey (2012) (© Thurnfilm, fechner Media, Senator Film)
Taste the Waste (2011)

Rund 20 Millionen Tonnen Lebensmittel pro Jahr landen allein in Deutschland im Müll – die Hälfte aller produzierten Nahrungsmittel. Das meiste davon wird schon zwischen Acker und Laden entsorgt. Valentin Thurn zeigt in der aufrüttelnden Doku, wie es zu dieser Lebensmittelverschwendung kommt und was wir dagegen tun können. Zum Trailer

Die 4. Revolution – Energy Autonomy (2008)

Einer der wichtigsten und spannendsten Filme über Energieversorgung und Energiewende. Die Vision: Eine globale Energieversorgung aus 100% erneuerbaren Quellen – und zwar ohne übermächtige Konzerne. Wie diese Energiewende weltweit möglich werden könnte zeigt der Dokumentarfilm anhand beispielhafter Projekte und Vorkämpfer in verschiedenen Ländern. Zum Trailer

More than Honey (2012)

„Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen aus“ – ob Einstein das wirklich je gesagt hat, ist umstritten aber dass die Folgen des Bienensterbens dramatisch sein könnten, ist inzwischen klar. Auch dank diesem Film: Regisseur Markus Imhoof beschäftigt sich darin mit dem Phänomen des weltweiten Bienensterben. In spektakulären Aufnahmen folgt er dem Leben und Sterben der Bienen und ihrer Bedeutung für unsere Gesellschaft. Zum Trailer

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Let’s make money (2008), Die unbequeme Wahrheit über unsere Ozeane (2009), Monsanto – mit Gift und Genen (2007) (© allegrofilm, Tiberiusfilm, absolut Medien)
Let’s make money (2008)

„The best time to buy is when there is blood on the streets“ – der Regisseur von „We feed the world“ folgt in diesem Dokumentarfilm den Spuren unseres Geldes im globalen Finanzsystem. Der Film veranschaulicht komplizierte finanzielle Zusammenhänge und macht klar: unser Geld liegt nicht einfach bei der Bank, sondern ist Teil eines zerstörerischen Systems, dass wenige reich und viele arm macht. Zum Trailer

Die unbequeme Wahrheit über unsere Ozeane (2009)

Die unbequeme Wahrheit über unsere Ozeane ist diese: Sie könnten innerhalb der nächsten drei Jahrzehnte fischfrei sein, wenn wir weiter so konsumieren wie bisher. Die erste Dokumentation zum Thema Überfischung der Ozeane in Spielfilmlänge – die „Times“ hat empfohlen: „Jeder sollte diesen Film ansehen“. Zum Trailer

Monsanto – mit Gift und Genen (2007)

Der Doku-Film beschäftigt sich mit den Machenschaften eines der mächstigsten und gleichzeitig umstrittensten Konzernen der Erde: Monsanto. Beeindruckend stellt er dar, wie der Saatgut- und Chemiekonzern skrupellos die Erde vergiftet, Gentechnik in der Agrarindustrie verbreitet, Regierungen beeinflusst und Bauern von seinem Saatgut abhängig macht. Zum Trailer

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Earthlings (2005), Into Eternity (2009), How to change the world (2015) (© www.earthlings.com, Magic Hour Films, Filmwelt)
Earthlings (2005)

Diese schockierende Doku über Fleisch-Konsum und die Haltung von Nutztieren bringt wirklich jeden zum Nachdenken – und hat schon viele Menschen bewogen, ihre Ernährungsweise zu ändern. Im Original wird sie von Schauspieler Joaquin Phoenix gesprochen. Zum Trailer

Into Eternity – Wohin mit unserem Atommüll? (2009)

Wohin mit radioaktivem Abfall aus Kernkraftwerken? Trotz Atomausstieg ist das eine der drängendsten Fragen der Gegenwart. Einen ungewöhnlichen Lösungsversuch portraitiert Michael Madsen in diesem eindrucksvollen preisgekrönten Dokumentarfilm. Zum Trailer

How to change the world (2015)

Greenpeace kennt heute jeder – die spektakuläre Entstehungsgeschichte der NGO kaum jemand. Die Doku zeigt in eindrucksvollen Aufnahmen die Anfänge der Umweltschutzorganisation, die die Welt verändert hat und vermittelt die ermutigende Botschaft: eine kleine Gruppe mutiger Menschen kann viel bewirken. Zum Trailer